﻿{"id":1198,"date":"2015-07-30T16:28:47","date_gmt":"2015-07-30T14:28:47","guid":{"rendered":"\/?p=1198"},"modified":"2019-03-06T17:33:21","modified_gmt":"2019-03-06T16:33:21","slug":"zielgruppenrelevante-werbung-ein-offenes-ohr-auf-allen-plattformen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.itms.com\/de\/zielgruppenrelevante-werbung-ein-offenes-ohr-auf-allen-plattformen\/","title":{"rendered":"Zielgruppenrelevante Werbung \u2013 ein offenes Ohr auf allen Plattformen"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Konsumenten als mehr denn je gr\u00f6\u00dftem Werbekritiker vor Augen ist es Aufgabe der Agenturen, print-, online- und mobilerelevante Werbung zu kreieren. \u201eDie Zielgruppe plattform\u00fcbergreifend zu erreichen\u201c lautet das Stichwort \u2013 selbstverst\u00e4ndlich ohne die Traditions- bzw. Kernplattform einer Marke aus den Augen zu verlieren. In Zeiten, in denen die Werbeeinnahmen im Printsektor stark zur\u00fcckgehen und Adblock-Software Onlinewerbung erschwert, muss die Strategie der Werber zudem auf Nachhaltigkeit und plattform\u00fcbergreifende Relevanz ausgelegt sein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1200\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_1140_x_550_zielgruppenrelevante-Werbung.jpg\" alt=\"\" width=\"1140\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_1140_x_550_zielgruppenrelevante-Werbung.jpg 1140w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_1140_x_550_zielgruppenrelevante-Werbung-300x145.jpg 300w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_1140_x_550_zielgruppenrelevante-Werbung-768x371.jpg 768w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_1140_x_550_zielgruppenrelevante-Werbung-1024x494.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px\" \/><\/p>\n<p>Da Verbraucher nur selten au\u00dferhalb ihrer Gewohnheiten und Vorlieben kaufen und konsumieren, muss Werbung, die erfolgreich sein will, diesen entsprechen und so die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erwecken. Obwohl immer wieder kontrovers diskutiert, bietet der Mobile Marketing-Bereich sicherlich das gr\u00f6\u00dfte Potenzial, da Werbung auf Basis von Konsum- und Nutzerverhalten sowie Userprofilen immer passender und effektiver auf den Nutzer zugeschnitten werden kann. Effektiv ist Werbung, wenn sie f\u00fcr den Nutzer interessant, weil authentisch, ist und den Nutzer zu einer Kaufentscheidung bringt, ohne dass dieser sich in seiner Entscheidung manipuliert f\u00fchlt. Einige nationale und internationale Unternehmen sind auf diese Art und Weise sehr erfolgreich, sich selbst und\/oder ihre Marke plattform\u00fcbergreifend, authentisch und \u00fcberzeugend zu vermarkten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr hat die Klamottenmarke Aerie, ein Ableger des amerikanischen Bekleidungsherstellers American Eagle, die Kampagne \u201eaerie Real\u201c ins Leben gerufen und damit die bisherige Marketingstrategie des Konzerns neu definiert. So wurde etwa auf den Einsatz von Photoshop und sonstigen Nachbearbeitungen komplett verzichtet. Dar\u00fcber hinaus wurden f\u00fcr die Motive ausschlie\u00dflich Models ausgew\u00e4hlt, welche die Vielfalt an K\u00f6rperformen unter der amerikanischen Jugend repr\u00e4sentierten. Die Fotos, die vor allem in Filialen, Katalogen und auch online verwendet wurden, waren \u00fcberaus erfolgreich. Das Unternehmen vermeldete einen Verkaufszuwachs von neun Prozent in nur einem Jahr. Ein perfektes Beispiel f\u00fcr eine Marketingstrategie, welche die Zielgruppe individuell anspricht, unermesslich erfolgreich f\u00fcr das Unternehmen und seine Reputation ist und zudem marktunabh\u00e4ngig problemlos einsetzbar ist. Mit der Kampagne hat das noch sehr junge Label im Umfeld der \u201egro\u00dfen\u201c Marken wie etwa \u201eVictoria\u2019s Secret\u201c definitiv auf sich aufmerksam gemacht und gezeigt, wie wichtig es ist, auf die eigene Zielgruppe zu h\u00f6ren und dies auch anhand von Marketingma\u00dfnahmen zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel liefert der Hersteller f\u00fcr K\u00f6rperpflegeprodukte Dove. Die \u201eInitiative f\u00fcr wahre Sch\u00f6nheit\u201c wurde international im Jahr 2004 ins Leben gerufen und seitdem bereits einige Male wieder aufgefrischt. Urspr\u00fcnglich war die Kampagne dabei als Reaktion auf Umfrageergebnisse aus dem Jahr 2004 gedacht, nach der sich nur zwei Prozent der Frauen weltweit als \u201esch\u00f6n\u201c bezeichnen w\u00fcrden. Damit verfolgen die Kampagnen der beiden Marken \u201eDove\u201c und \u201eAerie\u201c sehr \u00e4hnliche Ziele.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Frauen zu mehr Selbstvertrauen zu motivieren und f\u00fcr ein positiveres Bild des eigenen K\u00f6rpers einzustehen. Der \u00fcbergreifende Zweck, den Stereotyp \u201enur d\u00fcnn ist sch\u00f6n\u201c auszur\u00e4umen, wurde dabei haupts\u00e4chlich im Print- und Online-Bereich vermarktet und erreichte erfolgreich die Zielgruppe auf diesen beiden Plattformen. Alleine die \u201eDove-Kampagne\u201d f\u00fchrte Innerhalb von nur sechs Jahren dazu, dass der Anteil der Frauen, die sich selbst als \u201esch\u00f6n\u201c bezeichnen w\u00fcrden, um ganze zwei Prozent angestiegen ist und zeigt somit die Effektivit\u00e4t aufmerksamkeitsstarker Werbung unabh\u00e4ngig von der Plattform.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch auch abseits beliebter und erfolgreicher Werbeplattformen ist es m\u00f6glich, nachhaltig Aufmerksamkeit bei einer breiten Masse zu erreichen, wie das folgende Beispiel aus den Niederlanden zeigt. Die anhaltenden H\u00f6chsttemperaturen in Europa inspirierten den Fastfood-Riesen McDonalds zu einem cleveren Marketing-Schachzug, in dem ein Plakat in der Innenstadt von Amsterdam, ein eingebautes Thermometer und 100 leere McFlurry-Becher eine Rolle spielen. Bei genau 38,6 Grad Celsius \u00f6ffnete sich der Kasten automatisch und gab die 100 Becher frei, die von den begeisterten Passanten in der n\u00e4chstgelegenen McDonalds-Filiale gegen ein kostenloses McFlurry eingetauscht werden konnten. Obwohl sich die Aktion stark von den bisher genannten Beispielen unterscheidet und eine unverbrauchte Werbeidee gezeigt hat, ist die Strategie doch aufgegangen. Die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse der Zielgruppe wurden erkannt und \u00f6ffentlichkeitswirksam interaktiv erf\u00fcllt. Ein sch\u00f6nes Beispiel, wie sich eine Marke \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde zunutze machen kann, um sich ins \u00f6ffentliche Gespr\u00e4ch zu bringen. Ein positiver Einfluss auf das Image und ein nachhaltiger Beitrag zum Erfolg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz der Schwierigkeiten bei der Erstellung von Werbung, die den Nutzer nicht zum Wegklicken oder blockieren verleitet, lohnt sich der Aufwand. Aufmerksamkeit und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Neigungen und Interessen der Zielgruppe sind die Voraussetzung f\u00fcr erfolgreiches Werbematerial, das die Zielgruppe erreicht. Obwohl die Vermarktung aufgrund j\u00fcngster Plattformwechsel in der Medienwelt und r\u00fcckl\u00e4ufiger Zahlen auf dem Printmarkt schwierig geworden ist, hat keine der Plattformen an ihrer Attraktivit\u00e4t f\u00fcr die Werbung eingeb\u00fc\u00dft. Wichtig ist es, zu verstehen, dass eine st\u00e4ndige Kommunikation zwischen der Werbeindustrie und der Zielgruppe herrscht und letztere ihre W\u00fcnsche und Vorlieben aktiv zum Ausdruck bringen. Erfolgreich sind diejenigen Werbetreibenden, die sich die Zeit nehmen, zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Konsumenten als mehr denn je gr\u00f6\u00dftem Werbekritiker vor Augen ist es Aufgabe der Agenturen, print-, online- und mobilerelevante Werbung zu kreieren. \u201eDie Zielgruppe plattform\u00fcbergreifend zu erreichen\u201c lautet das Stichwort \u2013 selbstverst\u00e4ndlich ohne die Traditions- bzw. Kernplattform einer Marke aus den Augen zu verlieren. 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