﻿{"id":859,"date":"2018-02-01T10:54:09","date_gmt":"2018-02-01T09:54:09","guid":{"rendered":"\/?p=859"},"modified":"2019-03-06T14:34:24","modified_gmt":"2019-03-06T13:34:24","slug":"facebook-bleibt-trotz-der-newsfeed-regelaenderung-als-werbekanal-relevant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.itms.com\/de\/facebook-bleibt-trotz-der-newsfeed-regelaenderung-als-werbekanal-relevant\/","title":{"rendered":"Facebook bleibt trotz der Newsfeed-Regel\u00e4nderung als Werbekanal relevant"},"content":{"rendered":"<p>Das beweist der CEO nun einmal mehr mit seinen neuen Richtlinien f\u00fcr die Newsfeeds, die auf Benutzerw\u00fcnsche zur\u00fcckgehen. Die Feeds werden im Laufe der n\u00e4chsten Monate dahingehend ge\u00e4ndert, dass pers\u00f6nliche Postings wieder st\u00e4rker in den Vordergrund ger\u00fcckt werden. Postings von Unternehmen, Newsseiten oder politischen Gruppen sollen nur noch in geringem Ma\u00dfe dargestellt werden. Die Plattform soll somit wieder zu ihren Wurzeln zur\u00fcckkehren und Menschen in Verbindung bringen. Wird diese \u00c4nderung damit aber zum Problem f\u00fcr viele Firmen, die jahrelang an einer Social-Media-Strategie gefeilt haben, um Reichweite bei ihren Kunden zu erlangen? Werden Marken in den Hintergrund geraten und K\u00e4ufer verlieren, weil ihre kostenlose Werbeplattform Facebook sie nicht mehr in ihrer Werbestrategie unterst\u00fctzt? Diesen Fragen werden sich viele Unternehmen nun stellen und sich \u00fcberlegen m\u00fcssen, wie sie ihre Werbung weiterhin kostenlos und gewinnbringend platzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-658\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news-6100x3043_algorithm_schach-1024x511.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"511\" srcset=\"https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news-6100x3043_algorithm_schach-1024x511.jpg 1024w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news-6100x3043_algorithm_schach-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news-6100x3043_algorithm_schach-768x383.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Oder sind die Auswirkungen f\u00fcr Werbende doch gar nicht so schlimm, wie man bef\u00fcrchten k\u00f6nnte? Die neuen Newsfeed-Regeln k\u00f6nnen n\u00e4mlich in gewisser Weise umgangen werden: viele Unternehmen informieren ihre Facebook-Fans bereits, wie sie ihre Posts und Anzeigen doch stetig und als Erstes auf ihrer Startseite zu sehen bekommen. Man kann einstellen, ob man die Mitteilungen standardm\u00e4\u00dfig &#8211; oder je nach Facebook Entscheidung eben auch nicht &#8211; zwischen anderen Posts zu sehen bekommt oder sie direkt am Anfang auf der Seite aufpoppen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also doch alles nicht so dramatisch f\u00fcr die Unternehmen? Anscheinend nicht, nur mit viel Aufkl\u00e4rungsarbeit f\u00fcr die Seitenbetreiber und der Hoffnung verbunden, dass die Nutzer ihre Einstellungen \u00e4ndern, um weiterhin von ihren Seiten informiert werden zu k\u00f6nnen. Die Werbeagenturen werden fortan auch mehr Arbeit bekommen, denn die Werbeanzeigen f\u00fcr ihre Kunden m\u00fcssen aggressiver gestaltet werden, um sich von der Konkurrenz abzusetzen, und eine hohe Interaktionsrate hervorrufen. Denn bei hoher Interaktionsrate werden die Beitr\u00e4ge von Firmen weiter oben im Newsfeed angezeigt, da Facebook die Anzahl an Diskussionen und Kommentaren wieder deutlich steigern will. Die Verminderung an Werbung bei Facebook soll au\u00dferdem zu einer qualitativ hochwertigeren und noch benutzerspezifischeren Werbung f\u00fchren, weil sich die Werbenden noch mehr M\u00fche geben, um die Kunden mit ihren Posts abzuholen, zu begeistern und f\u00fcr mehr Interaktion zu sorgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Nutzer, die Facebook in seiner eigentlichen Bestimmung &#8211; Kommunizieren mit Freunden und Verwandten, sch\u00f6ne Momente teilen, mit alten Freunden in Kontakt bleiben &#8211; nutzen, sind die Newsfeed-Regel\u00e4nderungen sicherlich eine gute Sache &#8211; sie werden nicht mehr von Werbeanzeigen \u00fcberflutet und k\u00f6nnen sich an den f\u00fcr sie wesentlichen Posts erfreuen. Die verbrachte Zeit auf Facebook wird laut Mark Zuckerberg damit zwar weniger werden, allerdings wird sie f\u00fcr die Nutzer auch wertvoller. Die Menschen, die Facebook als Informationsmedium nutzen, um auf dem Laufenden zu bleiben, m\u00fcssen f\u00fcr wertvoll genutzte Zeit und informative Quellen erst etwas tun: entweder m\u00fcssen sie die Einstellungen f\u00fcr die Seite, die ihnen als Informationsquelle dient, \u00e4ndern (was kein allzu gro\u00dfes Problem darstellen sollte). Oder sie m\u00fcssen hoffen, dass die f\u00fcr sie interessanten Quellen gute Social-Media-Strategen im Hintergrund haben und gro\u00dfe Reichweiten bzw. Interaktionen f\u00fcr ihr Unternehmen erzielen, um weiterhin regelm\u00e4\u00dfig im Newsfeed angezeigt zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die neuen Newsfeed-Regeln haben also doch nicht so heftige Konsequenzen wie bef\u00fcrchtet, weder f\u00fcr die Nutzer noch f\u00fcr die Werbenden. Es wartet nur mehr Arbeit auf die Unternehmen und ihre PR-Agenturen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das beweist der CEO nun einmal mehr mit seinen neuen Richtlinien f\u00fcr die Newsfeeds, die auf Benutzerw\u00fcnsche zur\u00fcckgehen. Die Feeds werden im Laufe der n\u00e4chsten Monate dahingehend ge\u00e4ndert, dass pers\u00f6nliche Postings wieder st\u00e4rker in den Vordergrund ger\u00fcckt werden. Postings von Unternehmen, Newsseiten oder politischen Gruppen sollen nur noch in geringem Ma\u00dfe dargestellt werden. 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