﻿{"id":903,"date":"2017-07-06T14:24:58","date_gmt":"2017-07-06T12:24:58","guid":{"rendered":"\/?p=903"},"modified":"2019-03-06T15:22:45","modified_gmt":"2019-03-06T14:22:45","slug":"wie-die-tour-de-france-geschichten-erzaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.itms.com\/de\/wie-die-tour-de-france-geschichten-erzaehlt\/","title":{"rendered":"Wie die Tour de France Geschichten erz\u00e4hlt!"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 1. Juli nehmen die Fahrer die diesmal insgesamt 3.540 Rennkilometer in Angriff. Geht es allein um die aktiv partizipierenden Zuschauer, ist die Tour das mit Abstand meistgesehene Sportereignis der Welt. Allein im Jahr 2015 fieberten an der Strecke rund 10 Mio. Radsportfans mit den Profis mit. Auch wenn die Tour selbstredend zum gr\u00f6\u00dften Teil durch Frankreich f\u00fchrt, bewerben sich Jahr f\u00fcr Jahr auch St\u00e4dte anderer Herren L\u00e4nder, um das besondere Event zu sich zu holen. In diesem Jahr war D\u00fcsseldorf insgesamt die vierte deutsche Stadt, die den Start der Tour austrug und sch\u00e4tzungsweise eine Millionen Fans in die Stadt lockte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-712\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_tour-de-france.jpg\" alt=\"\" width=\"732\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_tour-de-france.jpg 732w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_tour-de-france-300x150.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 732px) 100vw, 732px\" \/><\/p>\n<p>Nach dunklen Jahren des Radsports und Zeiten von systematischen Dopings, die dazu gef\u00fchrt haben, dass sich Sponsoren zur\u00fcckzogen, vollzieht sich seit geraumer Zeit ein allgemeiner Wandel hin zu mehr Transparenz innerhalb des Sports. Dieser \u201eNeustart\u201c zieht immer mehr neue Sponsoren an, die ihr Engagement verst\u00e4rken. In der Vergangenheit rein auf die \u00dcbertragung und Werbung begrenzt, ist es in der Gegenwart vor allem durch die Sozialen Medien m\u00f6glich, Content schnell und effizient an die Zielgruppen heranzutragen. Sponsoren haben nun mehr M\u00f6glichkeiten als sich allein \u00fcber ihre eigenen Logos auf den Radsport-Trikots und Team-Autos zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Marken verstehen es, die Tour und andere Events innerhalb des Radsportkalenders als Plattform zu nutzen, ihre Produkte einem hochaufmerksamen Publikum zu pr\u00e4sentieren und so ihren Medienwert direkt zu steigern. Dabei bieten Plattformen wie z.B. YouTube, Twitter oder Instagram Sponsoren hervorragende M\u00f6glichkeiten, sich mit ihren Fans schnell zu verbinden und sie mit immersiven, erlebnisreichen Geschichten zu begeistern, die in das Geschehen eintauchen lassen. Dem Zuschauer wird eine neue Perspektive auf das professionelle Radfahren geboten, die Aufregung und Nervenkitzel erzeugt und den Fans ansonsten verwehrt bleibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine sehr effektive Praxis f\u00fcr Marken und Sponsoren ist es, erlebnisreiche Inhalte rund um die Tour zu schaffen. Es ist eine Technik, die von digitalen Medien zunehmend genutzt wird, um eine zus\u00e4tzliche Perspektive auf den Sport zu geben. \u201eBehind the Scenes\u201c-Video-Tageb\u00fccher, \u201eOn-Board-Kameras\u201c oder auch \u201eProdukt-Leaks\u201c werden effektiv genutzt, um zus\u00e4tzliche Aufmerksamkeit bei den Fans zu erzeugen. Durch die Verbreitung auf den Social Media-Kan\u00e4len wird dieses Material f\u00fcr die breite Masse schnell zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hierbei macht es der Radsport mittlerweile einigen anderen Sportarten wie z.B. dem Fu\u00dfball vor, wie Marken Experiential Marketing einsetzen k\u00f6nnen, um ihre Fans zu begeistern und Geschichten rund um die Marken mit Leben zu f\u00fcllen. Experiential Marketing zielt darauf ab, (potentiellen) Kunden die M\u00f6glichkeit zu geben, ihre pers\u00f6nlichen Erfahrungen mit Marken, Produkten, Dienstleistungen zu machen. Entscheidend ist dabei der Kontakt \u00fcber mehrere Sinne, die Interaktion auf verschiedenen sensorischen Wegen, mit denen Markenvorteile zu einem authentischen und \u00fcberzeugenden Erlebnis werden. Kurzum \u2013 digitale Medien erm\u00f6glichen es Verbrauchern aus aller Welt, die Geschichten der Tour zu genie\u00dfen und diese hautnah mitzuerleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die einzelnen Fahrer k\u00f6nnen ihre pers\u00f6nliche Note hinzuf\u00fcgen und die Fans pers\u00f6nlich an ihrem Rennen teilnehmen lassen. Daten wie aktuelle Geschwindigkeit, Herzfrequenz oder Leistung in Watt werden von einzelnen Fahrten in Echtzeit \u00fcbertragen und f\u00fcr den Zuschauer am TV oder \u00fcber Live-Stream sichtbar. Radsport-Fans bekommen dadurch eine genaue Vorstellung, welche Leistungen erbracht werden. Nach den dunklen Jahren des Radsports unterst\u00fctzt diese Bekanntgabe und Transparenz die Glaubw\u00fcrdigkeit von F\u00e4higkeiten und Leistungen der Profis. Wichtig an dieser Stelle ist es, ein konsequentes Engagement \u00fcber die Sozialen Medien sicherzustellen, um den Verbrauchern die M\u00f6glichkeit zu geben, sich mit Marken auseinanderzusetzen und sich mit diesen zu verbinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 1. Juli nehmen die Fahrer die diesmal insgesamt 3.540 Rennkilometer in Angriff. Geht es allein um die aktiv partizipierenden Zuschauer, ist die Tour das mit Abstand meistgesehene Sportereignis der Welt. Allein im Jahr 2015 fieberten an der Strecke rund 10 Mio. Radsportfans mit den Profis mit. 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