﻿{"id":932,"date":"2017-10-04T15:25:16","date_gmt":"2017-10-04T13:25:16","guid":{"rendered":"\/?p=932"},"modified":"2019-03-06T14:58:43","modified_gmt":"2019-03-06T13:58:43","slug":"die-touristen-bleiben-aus-das-muss-nicht-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.itms.com\/de\/die-touristen-bleiben-aus-das-muss-nicht-sein\/","title":{"rendered":"Die Touristen bleiben aus? Das muss nicht sein!"},"content":{"rendered":"<p>Die Wirtschaftslage ist stabil, die Arbeitslosenquote und Zinsen niedrig, die Haushaltskassen gef\u00fcllt &#8211; einer ausgiebigen Reise st\u00fcnde im Grunde also nichts im Wege. W\u00e4ren da nicht die Nachrichten, die einen aus dem Ausland erreichen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-715\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_Touristen.jpg\" alt=\"\" width=\"732\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_Touristen.jpg 732w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_Touristen-300x150.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 732px) 100vw, 732px\" \/><\/p>\n<p>Eine Reise in traditionelle Urlaubsl\u00e4nder wie die USA, T\u00fcrkei oder \u00c4gypten haben viele auf ihrer Wunschliste stehen. Doch leider gibt es immer wieder aktuelle Anl\u00e4sse, welche die Urlaubsplanung vor eine harte Probe stellen. V\u00f6lliges Chaos an Flugh\u00e4fen entstand als Amerikas neuer Pr\u00e4sident Donald Trump Ende Januar ein Einreiseverbot gegen B\u00fcrger aus sieben muslimisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern verhangen hat. In der T\u00fcrkei kommt es seit Mitte 2015 wiederholt zu terroristischen Anschl\u00e4gen. In \u00c4gypten kommt es seit 2011 immer wieder zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen. Da hier landesweit ein erh\u00f6htes Risiko terroristischer Anschl\u00e4ge und Gefahr von Entf\u00fchrungen besteht, hat das Ausw\u00e4rtige Amt eine Teilreisewarnung herausgegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reise- bzw. Sicherheitshinweise vom Ausw\u00e4rtigen Amt sind spezifische Empfehlungen, die den Reisenden Verhaltensregeln f\u00fcr einen eventuell sichereren Aufenthalt nahelegen. Anders als bei einer Reise- oder einer Teilreisewarnung, die besagt, dass in dem betroffenen Land bzw. in einer Region eine erhebliche Gefahr f\u00fcr Leib und Leben besteht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Reiseziele, f\u00fcr die es offizielle Sicherheitshinweise gibt, leiden unter einem starken R\u00fcckgang des Tourismus. H\u00e4ufig ist dieser allerdings die wichtigste Einnahmequelle f\u00fcr das Land, was die Situation besonders heikel macht. Urlauber haben Angst, in L\u00e4nder zu reisen, die gebietsweise potenziell als unsicher gelten. \u00dcbertriebene und gar falsche Berichterstattungen seitens der Medien und eine teilweise mangelhafte Kommunikation zwischen den Reiseveranstaltern und ihren Kunden f\u00fchren zu einer einseitigen Aufkl\u00e4rung der Reisenden. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, damit in diesen Reisegebieten der Tourismus als Wirtschaftskraft nicht weiter sinkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Von einem r\u00fcckl\u00e4ufigen Tourismus in Krisengebieten sind nicht nur die L\u00e4nder, sondern auch Reiseveranstalter, Tourismusagenten, Fluggesellschaften und der Tourist selbst betroffen. Mit der richtigen Kommunikationsstrategie in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Tourismusverb\u00e4nden, Fluglinien oder Incoming-Agenturen kann Abhilfe geschaffen werden. F\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung sorgen folgende Punkte:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1. Stets aktuelle Informationen zur Entwicklung der Lage<\/strong><br \/>\nDie Gesellschaft sollte stets auf dem Laufenden gehalten werden. Nur so bekommt sie auch mit, wenn sich die Lage in einer Krisenregion beruhigt hat. Bei fehlenden Informationen w\u00e4chst sonst die Unsicherheit noch st\u00e4rker.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Transparente Kommunikation<\/strong><br \/>\nGenauso wichtig ist es, der Gesellschaft nichts zu verheimlichen. Nur so kann ein erneutes Vertrauen in das Reiseland aufgebaut werden, was zu einer guten Kundenbeziehung f\u00fchrt und letztendlich auch zu mehr Touristen im Land. Bei falschen Informationen steigt die Gefahr, dass Urlauber die Region auf ihre schwarze Liste setzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Schulungen f\u00fcr Mitarbeiter von Reiseb\u00fcros und Tourismus-Agenten f\u00fcr eine optimale Beratung zum Thema Sicherheit f\u00fcr Reisende<\/strong><br \/>\nDie richtige Beratung ist Grundvoraussetzung f\u00fcr die Kundenzufriedenheit. Nur so kann den Urlaubern die Angst vor einer Reise in krisenbehaftete L\u00e4nder genommen werden. Bei einer schlechten Beratung k\u00f6nnten Reisende dazu neigen, sich f\u00fcr L\u00e4nder zu entscheiden, die ihnen sicherer erscheinen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. Aufkl\u00e4rungsarbeit in der \u00d6ffentlichkeit<\/strong><br \/>\nWenn Vorurteile \u00fcber bestimmte Destinationen bestehen, sollten diese unbedingt aus der Welt geschafft werden. Nur so kann wieder ein gutes Image in der \u00d6ffentlichkeit entstehen. Andernfalls werden Reisende immer die Krise mit der Region verbinden und sich gegen sie als Urlaubsziel entscheiden, obwohl sich die Lage schon l\u00e4ngst verbessert haben kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn diese vier Punkte in der Kommunikation nach innen und au\u00dfen konsequent und mit Nachdruck eingehalten werden, kann der Tourismus auch in krisenbehafteten L\u00e4ndern wieder zur besseren Wirtschaftslage beitragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wirtschaftslage ist stabil, die Arbeitslosenquote und Zinsen niedrig, die Haushaltskassen gef\u00fcllt &#8211; einer ausgiebigen Reise st\u00fcnde im Grunde also nichts im Wege. W\u00e4ren da nicht die Nachrichten, die einen aus dem Ausland erreichen. Eine Reise in traditionelle Urlaubsl\u00e4nder wie die USA, T\u00fcrkei oder \u00c4gypten haben viele auf ihrer Wunschliste stehen. 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