﻿{"id":985,"date":"2017-01-24T17:23:07","date_gmt":"2017-01-24T16:23:07","guid":{"rendered":"\/?p=985"},"modified":"2019-03-06T16:41:17","modified_gmt":"2019-03-06T15:41:17","slug":"der-aufbau-einer-arbeitgebermarke-employer-branding-als-herausforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.itms.com\/de\/der-aufbau-einer-arbeitgebermarke-employer-branding-als-herausforderung\/","title":{"rendered":"Der Aufbau einer Arbeitgebermarke, Employer Branding als Herausforderung"},"content":{"rendered":"<p>Ist es wegen des Preises, wegen der Qualit\u00e4t oder doch wegen den Werten, f\u00fcr die das Unternehmen steht? Relativ \u00e4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der Wahl des eigenen Arbeitgebers, denn Bewerber oder Mitarbeiter treffen ihre Entscheidung auf Grundlage ihrer pers\u00f6nlichen Motivatoren. Dies k\u00f6nnen die Unternehmenskultur, die Flexibilit\u00e4t am Arbeitsplatz oder auch die angebotenen Aufstiegsm\u00f6glichkeiten innerhalb des Betriebs sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten verwenden Marketer verschiedene Werkzeuge, um Markenbewusstsein und -loyalit\u00e4t aufzubauen und das Vertrauen von Verbrauchern zu gewinnen. Diese Marketingf\u00e4higkeiten werden auch f\u00fcr einen wettbewerbsorientierten Arbeitsmarkt, in dem Unternehmen um die gr\u00f6\u00dften Talente k\u00e4mpfen, immer relevanter.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-679\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_Employer-Branding.jpg\" alt=\"\" width=\"732\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_Employer-Branding.jpg 732w, https:\/\/www.itms.com\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/ITMS-news_732x365_Employer-Branding-300x150.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 732px) 100vw, 732px\" \/><\/p>\n<p>An dieser Stelle kommt Employer Branding ins Spiel. Der Begriff beschreibt die fundierte Entwicklung einer Arbeitgebermarke, die zur Aufgabe hat, Talente anzuziehen und im Unternehmen zu halten. Dabei ist es gerade in der heutigen Zeit, die von Transparenz, Integrit\u00e4t und ethischen Standards gepr\u00e4gt ist und in der sich Informationen \u00fcber die sozialen Medien innerhalb von Sekunden verbreiten, wichtig, die \u00f6ffentliche Wahrnehmung als Arbeitgeber zu kontrollieren. Als Ergebnis hiervon entscheiden sich Unternehmen zunehmend f\u00fcr einen proaktiven Ansatz und die Entwicklung einer eigenen Arbeitgebermarke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Doch was versteht man nun unter &#8222;Employer Branding&#8220;?<\/strong><br \/>\nZiel des Employer Brandings ist es, das Unternehmen sowohl intern als auch extern langfristig und erfolgreich als Arbeitgebermarke zu positionieren. Dabei soll die Positionierung als Orientierung f\u00fcr Mitarbeiter dienen. Sie verbessert nicht nur das eigene Image, sondern auch die Arbeitgeberqualit\u00e4t, sodass dadurch die Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Unternehmens nachhaltig gesteigert werden kann. Zudem hilft sie beim Aufbau oder der St\u00e4rkung der Unternehmenskultur, der Bindung der eigenen Mitarbeiter an das Unternehmen sowie der Gewinnung neuer Mitarbeiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um den Sprung zur Arbeitgebermarke zu schaffen, stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zur Verf\u00fcgung, mit denen Unternehmen das Interesse aktueller und potentieller Mitarbeiter auf sich ziehen k\u00f6nnen. Diese Ma\u00dfnahmen sollten jedoch strategisch und ganzheitlich geplant werden. Durch den Einsatz von effektivem Storytelling kann die eigene Marke erlebbar gemacht werden und Mitarbeiter zu Botschaftern heranwachsen. Dabei sollten die Personen und ihre Erlebnisse zum Kern der Arbeitgeberkommunikation und deren Geschichten konsequent und kontinuierlich \u00fcber alle wesentliche Kan\u00e4le erz\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>So l\u00e4sst sich die eigene Karriereseite durch einen Corporate Blog erg\u00e4nzen, der einen Einblick in die Unternehmenskultur gibt. \u00dcber eine &#8222;Day in the Life&#8220;-Serie auf dem eigenen YouTube-Kanal lie\u00dfen sich verschiedene Arbeitsbereiche und aktuelle Mitarbeiter vorstellen. Die Online-Pr\u00e4senz sollte sich selbstverst\u00e4ndlich auf Facebook, Twitter, XING und Linkedin erstrecken, um mit potenziellen Mitarbeitern \u00fcber alle wichtigen sozialen Netzwerke in Kontakt treten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Employer Branding ist nicht nur ein Thema f\u00fcr gro\u00dfe Konzerne. Vor allem mittelst\u00e4ndischen Unternehmen bietet die Positionierung als Arbeitgebermarke enorme Chancen, da ihnen im Vergleich zu gro\u00dfen Unternehmen die Bekanntheit fehlt. Weil gr\u00f6\u00dftenteils flache Hierarchien und bessere Aufstiegschancen als bei Gro\u00dfkonzernen vorherrschen, existieren hier viele Ansatzpunkte, sich gegen\u00fcber Talenten als attraktiver Arbeitgeber zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei aller Euphorie ist jedoch Vorsicht geboten, denn f\u00fcr den Aufbau einer Arbeitgebermarke gelten die gleichen Grunds\u00e4tze wie f\u00fcr jede Marke. Ein Unternehmen muss wissen, wodurch es sich auszeichnet, wo die eigenen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen liegen und was es zu bieten hat. Die Tonalit\u00e4t und das nach innen und au\u00dfen vermittelte Bild sind im Zuge der Kommunikation \u00fcberaus wichtig, um authentisch zu wirken. Employer Branding muss dabei im gesamten Unternehmen gelebt werden, so dass sich, beginnend bei der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, ein einheitliches Bild durch alle Abteilungen zieht. Beherzigt man diese Punkte, so kann die langfriste Etablierung einer Arbeitgebermarke gelingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist es wegen des Preises, wegen der Qualit\u00e4t oder doch wegen den Werten, f\u00fcr die das Unternehmen steht? Relativ \u00e4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der Wahl des eigenen Arbeitgebers, denn Bewerber oder Mitarbeiter treffen ihre Entscheidung auf Grundlage ihrer pers\u00f6nlichen Motivatoren. 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